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Der brasilianische Arbeitsmarkt – eine Herausforderung
Von admin | 19.August 2009
Für Auswanderer ist es alles andere als einfach, eine Arbeit in Brasilien zu finden – es sei denn, sie werden von ihrer Firma aus Europa nach Brasilien entstandt. Um ein Brasilien arbeiten zu können, benötigen Ausländer sehr gute Portugiesischkenntnisse und natürlich eine Arbeitserlaubnis.
Eine Arbeitserlaubnis für Brasilien
Den Antrag auf eine Arbeitserlaubnis stellt nicht der Arbeitnehmer, sondern der zukünftige Arbeitgeber – eine Aufgabe, die mit viel Mühe und hohen Kosten verbunden ist. Das Unternehmen nimmt diesen Aufwand verständlicherweise nur auf sich, wenn die Fähigkeiten des ausländischen Bewerbers so herausragend sind, dass sie von keinem einheimischen Bewerber erreicht werden.
Es ist schwierig eine Arbeit in Brasilien zu finden
Ausländer machen sich da oft ein falsches Bild von ihren eigenen Qualifikationen, wenn sie meinen, dass ein Urlaubswortschatz für das Arbeitsleben ausreicht und dass brasilianische Arbeitnehmer keine gleichwertige Erfahrung vorzuweisen haben. In der Realität gibt es viele gut ausgebildete Brasilianer, die in ihrem Heimatland keinen adäquaten Job finden.
Das Praktikum als Sprungbrett zur späteren Arbeit
Für Studenten, die noch vor dem Berufeinstieg stehen, kann ein Praktikum das Sprungbrett zu einer Arbeit in Brasilien sein. Im Praktikum kann man sein Portugiesisch verbessern, lernt den Umgang mit brasilianischen Kollegen kennen und knüpft wichtige Kontakte, die vielleicht später bei der Suche nach einer Festanstellung helfen können. Wie kommt man zu einer Praktikumsstelle in Brasilien? Die besten Anlaufadressen sind der DAAD sowie IAESTE für Studenten technischer Fachrichtungen und AIESEC für Studenten der Wirtschaftswissenschaften. Dort ist zwar der Konkurrenzkampf um Stellen in den begehrtesten Regionen groß. Wenn man einen Praktikumsplatz erhält, hat man dann aber die Gewissheit, bei einer seriösen Firma zu landen.
Ein anderer Arbeitsalltag in Brasilien
Die Arbeitszeiten sind in Brasilien generell länger als in Deutschland. Üblich ist eine tägliche Arbeitszeit von 8- 18 Uhr. Der Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage pro Jahr, allerdings werden dabei Samstage und Sonntage mitgezählt. Damit bleiben effektiv vier Wochen übrig. Den Urlaubsanspruch muss man sich erst im Laufe eines Arbeitsjahres „verdienen“ – erst nach einem Jahr darf man vier Wochen Urlaub machen. Das muss man aber auch, denn der der Urlaub kann normalerweise nur komplett genommen werden. Manche Firmen ermöglichen es den Mitarbeitern auch, den Urlaub in zwei Tranchen von zehn und 20 Tagen aufzuteilen.
Tipp
Einen Überblick über Vakanzen auf dem Arbeitsmarkt bieten die online-Stellenbörsen.
Topics: Arbeiten in Brasilien | 2 Kommentare »

19.August 2009 at 21:37
[...] Der brasilianische Arbeitsmarkt – eine Herausforderung | [...]
19.August 2009 at 21:49
[...] Sie auch, wie es um die Wirtschaft Brasiliens bestellt ist und was man über den Arbeitsmarkt wissen [...]